Inkontinenz
- Ursachen und Therapie
A. Streßinkontinenz
Bei Belastung (z.B. Husten, Niesen, Laufen, Sport, schweres Heben)
auftretender Urinverlust in kleinen oder größeren Mengen
(Tropfen und Spritzer). Die Beschwerden beginnen oft im Zusammenhang
mit einer ersten Schwangerschaft. Häufig liegen dann gleichzeitig
Senkungszustände der Scheide und der Gebärmutter vor.
Meist reichen konservative Maßnahmen wie Beckenbodentraining,
Elektrostimulation und Anderes völlig aus.
Lässt sich eine Operation nicht vermeiden, sollte die Methode
nach Untersuchung durch einen erfahrenen Urogynäkologen sorgfältig
ausgewählt werden. Unter diesen Voraussetzungen sind Langzeiterfolge
bei bis zu 95 % aller Patientinnen möglich.
Viel besser ist es jedoch, eine Blasenschwäche erst gar nicht
entstehen zu lassen. Vorbeugung ist möglich, sprechen Sie uns
an.
B. Dranginkontinenz
Plötzlich einsetzender Harndarng und oft schwallartiger Verlust
großer Urinmengen sind die typischen Symptome. Ursache ist eine
Überaktivität der Blasenmuskulatur, die verschiedene Gründe
haben kann. Betroffen sind meist Frauen jenseits der Wechseljahre.
Oft besteht ein Zusammenhang mit ständig wiederkehrenden Harninfekten
und einem lokalen Hormonmangel. Dranginkontinenz lässt sich durch
Beseitigung möglicher auslösender Ursachen und durch blasenentspannende
Medikamente, manchmal auch durch Elektrotherapie mit guten Erfolgsaussichten
behandeln. Operationen sind fast nie sinnvoll. Wir beraten Sie gern.
C. Weitere
Inkontinenzformen
Weitaus seltener sind andere Formen der Inkontinenz, wie z.B die Überlauf-Inkontinenz,
wie sie unter anderem bei massiver Blasensenkung auftreten kann, oder
die Reflex-Inkontinenz, typischerweise bei Nervenschädigungen
auftretend.
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"Blasenschwäche
- da kann man wenig tun,
damit muss ich leben."
Das trifft nicht zu:
Blasenschwäche ist überwindbar!
Informieren Sie sich über mögliche Ursachen,
Diagnostik und Therapie der weiblichen
Blasenschwäche. Erfahren Sie, was Sie
vielleicht jetzt schon selbst tun können.
Sprechen Sie uns an auf unsere
besonderen Vorsorgeleistungen. |